Ende der Schonzeit!

01. August 2010 — Abgelegt unter: Allgemein

Schauspiel nach Motiven des Freischütz

 Ende der Schonzeit

 

Text: Volkert Matzen

Musik: Thorsten Kummer und Sebastian Kemper

Premiere 07.08.2010 (Voraufführung am 06.08.2010) um 20:30

weitere Vorstellungen jeweils freitags und samstags bis 04.09.2010

im Theater Kulturkate

 

In der Försterei Bertram fliegen die Fetzen. Agathe soll den Jägerburschen Kilian heiraten, damit der 200-Jahre alte Familienbesitz als solcher erhalten bleibt. Aber die junge Försterstochter  denkt nicht daran, ihrem „mittelalterlichen“ Vater diesen Gefallen zu tun. Sie möchte sich ihren Mann selber aussuchen.

Als sich Wilfried, ein blasser Literaturstudent aus Hildesheim, in Bertrams Landgasthof einmietet, verliebt sie sich in ihn. Aber der junge Mann passt so gar nicht in Papis Vorstellungen. Und auch die Dorfbewohner sind befremdet: Der Schreiberling ist ein Weichei. Vegetarier, rezitiert Gedichte und vor allem:  Er kann überhaupt nicht schießen! Und wenigstens das muss er können, wenn er Agathe heiraten und die Försterei übernehmen will.

So fängt Wilfried an, mit allen Mitteln das Mann-Sein und das Schießen zu üben. Aber die obligatorische Männlichkeitsprobe kann er nur mit Hilfe eines geheimnisvollen Stelzfußes und ein paar verhexten Kugeln bestehen. Und so nimmt die Katastrophe ihren Lauf…

  Kartenvorbestellung über Tixoo

Preisinformationen:
zwischen 10 und 19 Euro, unnummerierte Plätze, Ermäßigungen

Schonzeit

Infos zum Stück und zum Theater, Probenfotos und mehr unter www.kulturkate.de

Anfahrt Lübtheen

Ich wäre lieber ein Monsterdarsteller – The Amok Society

16. Mai 2010 — Abgelegt unter: Allgemein

nach Simon Stephens - Punk Rock -, Eric Harris und Dylan Klebold

„Ich versuche immer besonders originell zu sein, aber am Ende kopiere ich doch immer irgendwen. Ich versuche eine Mischung aus verschiedenen Dingen und Stilen zu sein, aber dann trete ich aus mir raus und schau mich an und sehe wieder aus wie die anderen.“ (Eric Harris Tagebuch)

Simon Stephens beschreibt den Amoklauf von Columbine im Jahr 1999 als den Beginn des 21. Jahrhunderts. Nach dem Amoklauf ist vor dem Amoklauf. Da haben zwei mit einem gewaltsamen Ausdruck einen gewaltigen Abdruck hinterlassen. Und vielleicht gibt es eine ganze geheime Jugendbewegung, die das auch will.

„Da brennt irgendwas. Riecht ihr das?“ (William, Punk Rock)

Spieldauer: ca. 40 Minuten
Es spielen: Max Gadow, Jessica Ohl, Paul Pötsch, Martin Winkelmann
Regie: Lea Connert
Ausstattung: Anna Degenhard, Julia Simmen

Theaterakademie Hamburg, Zeisehallen, Friedensallee 9

SA 5. und SO 6. Juni jeweils ab 20 Uhr

- wie gehabt werden mehrere Arbeiten gezeigt - diesmal alles von oder nach Simon Stephens - 

EINTRITT FREI - BIER GÜNSTIG 

Don Quijote von der Mancha nach Miguel de Cervantes in der Übersetzung von Susanne Lange

30. April 2010 — Abgelegt unter: Allgemein

Picasso

Ich fürchte mich so vor der Menschen Wort.
Sie sprechen alles so deutlich aus:
Und dieses heißt Hund und jenes heißt Haus,
und hier ist Beginn und das Ende ist dort.

Mich bangt auch ihr Sinn, ihr Spiel mit dem Spott,
sie wissen alles, was wird und war;
kein Berg ist ihnen mehr wunderbar;
ihr Garten und Gut grenzt grade an Gott.

Ich will immer warnen und wehren: Bleibt fern.
Die Dinge singen hör ich so gern.
Ihr rührt sie an: sie sind starr und stumm.
Ihr bringt mir alle die Dinge um

Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit Kampnagel, dem Thalia Theater, der HFBK und der HAW
Studienprojekt III/Regie Schauspiel:

DON QUIJOTE VON DER MANCHA
nach Miguel de Cervantes in der Übersetzung von Susanne Lange

REGIE Paul-Georg Dittrich BÜHNE Kathrine Altaparmakov KOSTÜM Annika Lischewski SOUND DESIGN Christophe Stoll GRAFIK Alexej Hermann DRAMATURGIE Benjamin Eggers MIT Ben Daniel Jöhnk, Benjamin Morik, Jonas Vietzke, Martin Winkelmann

Kampnagel K2
Freitag 07.05. 19.00
Samstag 08.05. 19.00

http://kampnagel.de/index.php?page=detail&cluster=555348

KARTENTELEFON : +49 40 270 949-49

Faust hat Hunger…

14. März 2010 — Abgelegt unter: Allgemein

Am 19. März um 23h beim Körber Studio Junge Regie in den Zeisehallen und 

am 3. April beim Osterfestival der Kunsthochschulen am Maxim Gorki in Berlin: 

 

VIELLEICHT ISZT FAUST ICH ODER DU KUCHEN

Ein Studienprojekt der Theaterakademie Hamburg

Es spielen: Julia Goldberg, Martin Winkelmann

Regie und Ausstattung: Lea Connert

„…solang du vorn und hinten offen bist solang spült’s die Welt in dich und hast ein Inn’res du, und einen Kern, der halt im Fluss, das macht uns alle erst zum Menschen, das Welt durch unsre Leere drin’, da wär ein Kern ein Hindernis…“

Vielleicht sucht Faust in sich nach einem Kern und findet keinen. Vielleicht kann Gretchen die Leere füllen. Vielleicht schüttet sich ja irgendwann ein Innerlichkeitseffekt aus, wenn er da ganz viel Idee auf Pump rein investiert. Aber wenn man den Menschen auf links dreht, fällt dann da vielleicht ein Mensch raus? Vielleicht müssen wir also einen Ersatzkern finden. Einen flüssigen. Vielleicht geht das.

Habe nun, ach! Ganz viel über Faust nachgedacht. Wie viel Faust steckt jetzt in mir? Sind Schauspieler immer die Gretchen des Regisseurs? Was spricht da auf der Bühne? Ein Ich? Ein Autor? Eine Figur?

Text: Ewald Palmetshofer: Faust hat Hunger und verschluckt sich an einer Grete, Goethe: Urfaust

The Cocka Hola Company

21. Oktober 2009 — Abgelegt unter: Allgemein, Veranstaltungen

www.thecockaholacompany-themovie.de

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Wir schreiben das Jahr 2069. Die Erde ist in Epidemie-Zonen unterteilt. 60 Jahre zuvor hat sich ein nuklearer Mega-Gau ereignet. Ein langer nuklearer Winter war die Folge, in der nur die Männer überlebt haben. Die Rasse der Frauen wurde völlig ausgelöscht. Doch das Leben auf der Erde ist weiter gegangen, die Männer aber haben sich verändert…

Ein exklusiver Blick hinter die Kulissen von Desirevolution am 13. und 14. November im St. Pauli-Theater!

CockaHola

Trailer zum Film, Set-Fotos, Hintergründe und und und!

www.thecockaholacompany-themovie.de

Gebackenes Kamel (mit Füllung)

29. Mai 2009 — Abgelegt unter: Rezepte

Für ca. 400 Personen:

4 Trappen, gereinigt und gerupft

2 Schafe

1 großes Kamel

500 Datteln

200 Regenpfeifereier

20 Karpfen (Zweipfünder)

div. Gewürze

Man grabe ein Feuerloch. Flammenmeer auf eine ca. 1m tiefe Lage glühender Kohlen hinunterbrennen lassen. Die Eier seperat hartkochen. Die geschuppten Karpfen sodann mit Eiern und den Datteln füllen. Die fein gewürzten Trappen sodann mit den gefüllten Karpfen füllen. Schafe mit den gefüllten Trappen füllen, sodann Kamel mit den gefüllten Schafen füllen. Das Kamel kurz ansengen, dann mit Doumpalmblättern umwickeln und in der Glut vergraben. Zwei Tage lang backen. Als Beilage Reis servieren. 

Timm Thaler - Theater an der Parkaue

17. April 2009 — Abgelegt unter: Veranstaltungen

"Timm Thaler oder Das verkaufte Lachen" nach dem Roman von James Krüss Premiere am 26. April um 16 Uhr am Theater an der Parkaue.

Regie: Grazyna Kania 

Bühnenbild: Moritz Müller

Weitere Vorstellungen in dieser Spielzeit: 

28./29./30. April / 15./18./25./26. Mai jeweils 10:00

2. Juni 10:00 / 3. Juni 09:30 / 8. Juli  10:00

Mehr zum Theater und zum Stück: 

Theater an der Parkaue - Junges Staatstheater Berlin

Abulkasem? Abulkasem!

17. Februar 2009 — Abgelegt unter: Veranstaltungen

Invasion!

„Invasion!“ (16+) ein Theaterstück von Jonas Hassen Khemiri

Regie: Michael Müller

Die Absolventen 2009 des Schauspiel-Studios Frese mit ihrer Abschlussinszenierung auf der Bühne des Monsun-Theaters.

Premiere: 18. Februar 2009, 20 Uhr.
Weitere Vorstellungen:
19. Februar sowie 4., 5. und 6. März jeweils 20 Uhr.
Karten: info@monsuntheater.de , Preise 15/10€, Schüler der Schauspielschule 5€
 
Mosuntheater, Friedensallee 20, Hamburg Ottensen, (S-Bahn Altona)
Tel 040 3906414 oder www.monsuntheater.de
 
Inhalt: Abulkasem! Wer ist Abulkasem? Wie ein Phantom geistert der Name durch das Stück und ändert in rasantem Tempo seine Identität. Die verrückte Jagd auf Abulkasem beginnt mit einer  klassischen Theateraufführung. Danach tritt Abulkasem, dessen Name bei der Aufführung fiel, seinen unglaublichen Siegeszug an. In der Jugendszene wird er zum Kultwort, für einen der Jungs zum spontanen Pseudonym bei einem Date, die genervte Angebetete verwendet ihn, um ihre Kommilitonen zu beeindrucken. Dann wieder erstarrt der Name zum Synonym für einen gesuchten Terroristen. Zwischen diese Szenen schalten sich ständig widersprechende Expertenrunden, die behaupten, die Existenz Abulkasems beweisen zu können. " Invasion!" dreht sich um die irritierend unterschiedlichen Facetten des Fremden. Raffiniert, sinnlich und sensibel rechnet der schwedisch-tunesische Autor Jonas Hassen Khemiri mit Identitätszuweisungen durch Klischees und Vorurteile ab, packt uns bei unseren festgemauerten Vorstellungen von westlichen und muslimischen Welten und sorgt für ein überraschendes Ende. 

 
Es spielen:
Joëlle Rose Benhamou 
Vanessa Czapla
Cino Djavid
Friederike Falk
Philippe Heule
Janina Kutschan
Henrike Richters
Jan-Friedrich Schaper
Martin Winkelmann
 
Regie: Michael Müller
Bühne und Kostüme: Anja Kreher

Dramaturgie: Esther Kaufmann
Regieassistenz: Katharina Stehr

Beleuchtung und Ton: Jan Vater, Malte Zimmermann

Invasion!

11. Januar 2009 — Abgelegt unter: Veranstaltungen

Das Ende ist nah. Zeit für ein Abschlussstück!

 Invasion

Abulkasem! Wer ist Abulkasem? Der Name geistert herum und ändert rasant seine Identität. Mal ist er Kultwort der Jugendszene, mal Pseudonym bei einem Date, dann Synonym für einen gesuchten Terroristen. Uneinige, ahnungslose Expertenrunden mischen auch mit, sie wollen unbedingt die Identität Abulkasems klären. In diesem Stück geht es um irritierend unterschiedliche Facetten des Fremden, um Identitätszuweisungen durch Klischees und Vorurteile, um festgemauerte Vorstellungen von westlichen und muslimischen Welten.

Es spielt der Abschlussjahrgang des Hamburger Schauspielstudios Frese unter der Regie von Michael Müller.

Invasion! von Jonas Hassen Khemiri. Zum ersten Mal in Hamburg. Am 18. und 19. Februar und 4. - 6. März jeweils um 20 Uhr im Monsuntheater

Martin Winkelmann - Schauspieler

Mit Kleist ins Krisenjahr

13. Dezember 2008 — Abgelegt unter: Veranstaltungen

Studienprojekt I des Studiengangs Regie der Theaterakademie Hamburg

 

Anfang Januar gibt es die Ergebnisse des aktuellen Studienprojekts I zu sehen. Thema: Heinrich von Kleist. 

Die Regisseure zeigen ihre Fassungen und Interpretationen von jeweils ca. 25 Minuten Länge am 9. und am 10. Januar 2009 jeweils um 19 Uhr in den Zeisehallen (Theaterakademie Hamburg, Friedensallee 9). Zwischen den insgesamt sechs Inszenierungen gibt es jeweils kurze Pausen, in denen man sich kostengünstig mit leckeren Getränken versorgen lassen kann. Eintritt frei!

Gemeinsam mit Kommilitonen meiner und anderer Schulen spiele ich in der Penthesilea-Bearbeitung von Babett Grube.

 

Bis dahin und schonmal einen guten Start ins neue Jahr!

Martin Winkelmann - Schauspieler